Die Herren 30 des TCG haben sich am Samstag, den 04.07.2026, beim Dülkener TC 1 in einem packenden Krimi mit 5:4 durchgesetzt – die Entscheidung fiel erst unter Flutlicht gegen halb zehn Uhr abends.
Einzel: Achterbahnfahrt bis zum 3:3
Die Partie begann vielversprechend für den TCG: Steven Greven (Position 2) und Maximilian Noél (Position 3) machten früh alles klar und brachten den TCG mit 6:4, 6:2 sowie 6:4, 6:4 schnell mit 2:0 in Führung. Doch Dülken schlug zurück, und die Führung schmolz auf 2:2 zusammen.
Für die Wende sorgte dann Tobias Leineweber an Position 1: Nach einem verkorksten ersten Satz (0:6) fand er ins Match zurück, drehte die Partie und setzte sich im Match-Tiebreak mit 6:4, 11:9 durch – 3:2 für den TCG. Es folgte ein enges, hart umkämpftes Match von Tim Hamacher an Position 4, das er nach 3:6, 7:6 im Match-Tiebreak knapp mit 7:10 abgeben musste. Auch Alexander Rössel (Position 5) und Sebastian Roß (Position 6) blieben ohne Sieg. Nach den Einzeln stand es damit 3:3 – alles war offen.
Doppel: Nervenschlacht mit Happy End
Die Doppel begannen nicht optimal: Doppel 3 (Schmidt/Roß M.) geriet schnell unter Druck und ging deutlich mit 1:6, 1:6 verloren. Umso wichtiger war der Fight von Doppel 1: Leineweber/Roß (S.) kämpften sich nach einem verlorenen ersten Satz (1:6) zurück ins Match und gewannen am Ende sehr souverän mit 6:4, 10:6 im Match-Tiebreak.
Damit lag die Entscheidung bei Doppel 2 – und Noél/Hamacher lieferten: Unter Flutlicht setzten sie sich gegen halb zehn Uhr abends mit 6:4, 7:5 durch und sicherten dem TCG damit den knappen, aber verdienten Gesamtsieg von 5:4.
Ein echter Krimi mit allen Zutaten – frühe Führung, Rückschlag, Comeback und eine Entscheidung im Dunkeln – der zeigt, wie viel Nervenstärke in dieser Mannschaft steckt.
